FAQ's
...persönlich beantwortet vom künstlerischen Leiter Roman Schwaller:
"Wie komme ich zu Fuss vom Bahnhof SBB Frauenfeld in den Neubau der Kantonsschule?
Here you go! 9 Minuten zu Fuss...
"Ich plane gerade meine Rückreise, auf welchen Tag soll ich sie legen?"
"Wenn du glaubst, dass du Chancen hast, in die "generations Band" gewählt zu werden, nicht vor Samstag; ansonsten am Freitag! Wer sich den Rest des Festivals bis und mit Samstagabend geben möchte, nicht vor Sonntag!!"
"Ich bin mir fast sicher, dass ich in die "generations Band" gewählt werde. Was wird der Dresscode für den Festivalauftritt sein?"
"As sharp as possible (Thelonious Monk). Oder mit anderen Worten: bitte keine Jeans und T-Shirts, sondern eben etwas Spezielles! Muss ja nicht gerade ein Anzug mit Krawatte sein, aber vielleicht ein schönes Hemd und Jacket und bei den Damen eben etwas Entsprechendes (vielleicht "das kleine Schwarze"?)."
"Ich möchte abends jeweils verschiedene Clubs und auch die Konzerte besuchen. Muss ich mich dafür speziell anmelden?"
"Nein - einfach immer den (persönlichen) Badge sichtbar tragen und nicht vergessen! Die Leute an den Kassen können euch ja nicht kennen...! Bei den Konzerten gibt es für euch unreservierte Plätze, von denen genügend vorhanden sein werden."
"Wie lange kann ich in der Zivilschutzanlage übernachten?"
"Auch über das Ende des Masterclass Workshops hinaus; sogar bis und mit Montag, 11. Oktober 2010. Danach wird die Anlage jedoch für uns geschlossen!"
"Muss ich Bettbezüge und Kopfkissen oder Schlafsack selber mitbringen?"
"Kopfkissen und Wolldecken sind vorhanden. Natürlich steht es euch frei, Bettbezüge oder einen Schlafsack mitzubringen. Und nicht vergessen: es handelt sich hier um eine Schweizerische Zivilschutzanlage - die hat mehr Sterne, als viele Hotels weltweit!"
"Wer übernachtet während des Festivals sonst noch in dieser Zivilschutzanlage?"
"Nur ihr Teilnehmenden!"
"Wird die Zivilschutzanlage tagsüber abgeschlossen sein?"
"Wir werden euch mehrere Schlüssel zur Verfügung stellen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich sehr schnell Grüppchen bilden, die auch abends zusammen bleiben. Ansonsten müsst ihr das halt untereinander organisieren. Wertsachen würde ich immer mitnehmen, es ist ja nicht sicher, dass immer von allen abgeschlossen wird. Ihr könnt aber z.B. gerne grössere Wertsachen wie einen Laptop bei uns im Festivalbüro deponieren."
"Ich bin eine junge Frau und möchte nicht Gefahr laufen, in der Zivilschutzanlage von anderen Typen belästigt zu werden. Ist das möglich?"
"Es hat diesbezüglich noch nie Probleme gegeben! Erstens sind die "Typen" allesamt wohlerzogene, intelligente Menschen, zweitens hat es genügend Platz, sich etwas zu isolieren. Wenn du aber trotzdem lieber günstig privat untergebracht werden möchtest, dann wende dich bitte an unsere Sekretärin Brigitte Conrad -> E-Mail -> Telefon Kulturstifung +41 52 728 89 10 (Mo-Do 10-16 Uhr). Sie wird versuchen, dir einen Platz zu vermitteln."
"Ich hätte gerne von einem Dozenten eine Einzelstunde. Ist das möglich?"
"Der Masterclass Workshop ist ein Bandworkshop; Einzelstunden finden nicht statt! Sollte ein Dozent dazu bereit sein, dann ist das eure Sache. Aber ich gebe zu bedenken, dass die Herrschaften sehr intensiv arbeiten und abends jeweils spielen müssen, bzw. wollen und sich dann vorher entspannen sollten! Aber eben: das müsstet ihr direkt mit den Dozenten selber besprechen. Ich selber würde das aus Respekt vor ihrer Arbeit nicht tun..."
"Ich wäre gerne ausschliesslich bei einem bestimmten Dozenten im Workshop!"
"Das ist aus verschiedenen Gründen nicht möglich: erstens müssen dich alle vier Dozenten mindestens einmal hören, um sich dann auch bei der Wahl der "generations Band" genügend informiert entscheiden zu können. Zweitens wird es einen Stundenplan für die ersten vier Tage geben, den ich zusammenstellen und euch auch per Mail zukommen lassen werde."
"Ich habe ein grosses Instrument (Vibraphon, Kontrabass, Verstärker, usw.). Kann ich das dann immer in einem Unterrichtszimmer lassen?"
"Nein. Die Dozenten habe ihre eigenen Räume und die Teilnehmenden wechseln. Aber die Zimmer sind mehr oder weniger alle beieinander. Ins N234 gibt es sogar einen Lift. Raumverteilung: Bühne Aula -> Harold Mabern, N011 "Bernsteinzimmer" -> Joe Farnsworth, N114 -> Adrian Mears, N234 -> Eric Alexander."
"Ich möchte nach dem Nachmittagsworkshop noch etwas üben, gibt es Räume dazu?"
"Der Neubau der Kantonsschule wird jeweils für uns bis 17 Uhr geöffnet sein. Wer üben möchte, kann dies bis dahin tun. Es gibt aber nur ein paar Räume mit Klavieren, ansonsten können wir euch auch ein normales Schulzimmer öffnen."
"Okay. Kann ich dann wenigstens morgens vor dem Workshop üben?"
"Vergiss es! Die Nächte während des generations werden seeehr lang und bis auf diesbezügliche Anfragen am ersten Tag hatte noch niemand die Energie, wirklich so früh aufzustehen und zu üben. Abgesehen wird das Gebäude sowieso erst kurz vor 10 Uhr geöffnet."
"Kann ich mein Instrument abends in der Kantonsschule lassen?"
"Ja! Wir haben einen speziellen Raum, den wir noch zusätzlich zum ganzen Gebäude abschliessen werden. Bläser sollten allerdings ihre Instrumente für die Sessions unbedingt nachmittags mitnehmen!"
"Bis wann gibt es das Mittagessen?"
"Bis und mit Freitag."
"Was ist da dabei?"
"Verschiedene Hauptgänge als Buffet, Salat, Nachspeise, Mineralwasser auf den Tischen und Kaffee."
"Ein Abendessen gibt es nicht?"
"Nein; ihr müsst euch abends selber verpflegen. Aber es gibt z.B. eine riesengrosse Lebensmittelabteilung im COOP Schlosspark, wo man relativ günstig einkaufen kann - wenn man das beim momentanen Kurs des Euros überhaupt sagen kann! Es gibt auch Dönerbuden, aber auch eine St.Galler Bratwurst mit Rösti ist in den meisten Restaurants durchaus preiswert. Ein guter Ansprechpartner ist unser "Food & Convenience"-Chef Werner Schiess, der kennt sich ausgezeichnet in Frauenfeld aus und ist meist während des Mittagessens anwesend. Trotzdem ist es zu empfehlen, mindestens 1x die Piano Bar zu besuchen und sich eines der besten Steaks der Menschheitsgeschichte vom Vulkangrill zu leisten!"
"Ich wäre gerne mal bei einem Soundcheck, bzw. einer Probe einer auftretenden Band dabei. Ist das möglich?"
"Klar. Gerne sogar. Die Soundchecks finden am Samstag, 2. Oktober von 15-16:45 statt, danach jeweils um 17 Uhr (wenn eine neue Band kommt). Das "Don Ellis Tribute Orchestra" wird schon ab Donnerstagmorgen im Stadtcasino bis in den frühen Abend proben. Auch da könnt ihr gerne dabei sein. Einfach immer den Badge sichtbar tragen! Ihr seid als Masterclass Workshop Teilnehmende ausgewiesen."
"Gibt es schon am frühen Abend irgendwo Musik?"
"Ja! Ab 18 Uhr werden unsere drei Pianisten Robert Herrmann, Christian Pabst und Philipp Rüttgers zum Apéro Solo-Piano spielen! Das ist immer eine gute Einstimmung, bevor man dann ins Eisenwerk und ins VorStadttheater zu den "Art of the Duo" Konzerten geht."
"Wie kommt man von Veranstaltungsort zu Veranstaltungsort?"
"Alle Clubs und Konzertörtlichkeiten sind bequem innerhalb von Minuten (zum Teil Sekunden) erreichbar! Die Piano Bar, der Piano Bar Keller (gleiches Haus) und die Jazzclubs Terrasse und Sternen liegen in der Altstadt sehr nahe beieinander; nur das Eisenwerk (VorStadttheater, Eisenbeiz, Grosser Saal) ist etwa 10 Minuten walking distance entfernt."
"Gibt es irgendwo einen Internetzugang?"
"Ja! Direkt neben dem Festivalbüro ist ein Raum mit ca. 30 Terminals zu eurer freien Verfügung!"
"Ich wohne in der Schweiz. Kann ich dann abends jeweils nach Hause fahren und dort übernachten?"
"Theoretisch ja. Aber wenn ich in die Ferien fahre, dann fliege ich ja abends auch nicht mit der letzten Maschine zurück in die Schweiz und komme am nächsten Morgen wieder! Abgesehen davon finden die interessantesten Dinge abends in den Clubs statt und wenn ich Interesse habe, in die "generations Band" gewählt zu werden, dann sollte ich auch an den Sessions teilnehmen, damit mich die Masterclass Dozenten auch ausserhalb des Workshops spielen hören!"
"Wie wird das mit den Getränken bei den Jam Sessions gehandhabt?"
"Während und kurz nach dem Spielen sind die Getränke frei."
"Wieviel Bargeld muss ich in die Schweiz mitnehmen, oder kann man irgendwo bei Automaten mit einer ausländischen Karte Geld beziehen?"
"Man kann mittlerweile auch in der Schweiz an jedem Automaten mit jeder Bankomat- (Maestro oder EC-Karte), bzw. sogar Postcheckkarte Geld beziehen. Ein Bezug über VISA ist nicht zu empfehlen, da viel höhere Gebühren anfallen!"
"Ich habe gehört, dass die Schweiz eigene Stromstecker hat? Ist das richtig? Aber schon 220 Volt?"
"Ja, die Schweiz hat selbstverständlich 220V/50Hz, aber keine Schuko-, bzw. Konturenstecker wie in Österreich und Deutschland sondern Typ-J Stecker! Alle zweipoligen Eurostecker, wie Ladegeräte von Handys, passen wunderbar in die dreipoligen Schweizer Steckdosen. Wer also ein grösseres Gerät mitnehmen möchte, bzw. seinen eigenen Verstärker, braucht dazu einen dieser Adapter, die allerdings auch vor Ort käuflich sind (aber natürlich nicht am Sonntag, dem ersten Tag des Workshops!!)."
"Mit was für Wetterbedingungen ist für Anfang Oktober in Frauenfeld und der Nordostschweiz zu rechnen?"
"Das generations findet ja immer direkt nach dem Oktoberfest in München statt und deshalb haben wir jedes Mal goldene Oktobertage, an denen man sogar beim Mittagessen auf der Terrasse sitzen kann! Abends wird es jedoch schon empfindlich kühl und Regentage hat es auch immer gegeben. Also auf jeden Fall Pullover, gute Schuhe und Regenjacken mitnehmen."
