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Name ist Programm

Die Thurgauer Zeitung hat einen Artikel zum generations verfasst.
Lesen Sie hier den spannenden Bericht zum erfolgten Generationenwechsel im OK sowie den Zukunftsvisionen des neuen künstlerischen Leiters Dominik Deuber.

Tourdaten generations unit 2016

Die Gewinner der generations unit 2016 sind momentan in der Schweiz auf Tournee. Möchten Sie die jungen Künstler live erleben? Im August haben Sie die Möglichkeit dazu.

  • Dienstag, 15. August 2017: KAFF, Frauenfeld
  • Mi. - Sa., 16. - 19. August 2017: Bird's Eye Jazzclub, Basel
  • Sonntag, 20. August 2017: ESSE Bar, Winterthur
  • Dienstag, 22. August 2017: Laudinella, St. Moritz

generations 2018 mit neuem künstlerischen Leiter

2018 wird das international jazzfestival frauenfeld generations volljährig: Zwanzig Jahre werden dann ins Land gezogen sein, seit das in seiner Art weit und breit einmalige Festival im Thurgauer Hauptort zum ersten Mal veranstaltet wurde. In den bald zwei Dezennien hat fast das ganze Organisationskomitee Wechsel erfahren – vom anfänglichen Team arbeiten heute gerade noch OK-Präsident Robert Fürer und Brigitte Conrad, die das Festivalbüro leitet, in ihren ehrenamtlichen Chargen. Bevor dereinst auch hier ein Generationenwechsel folgt, vollzieht generations jetzt die Stabübergabe bei der inhaltlich wichtigsten Personalie eines Festivals, der künstlerischen Leitung. Damit wird ein nahtloser Übergang garantiert und die Hoffnung verknüpft, generations erfolgreich in die Zukunft zu führen.

Zehn rundum gelungene Ausgaben im Zweijahresrhythmus trugen die klare Handschrift des 1957 geborene Thurgauer Saxophonisten und Bandleaders Roman Schwaller. Der mittlerweile in Wien als Universitäts-Professor Lehrende war Initiant, Mitgründer, auftretender Musiker und zeichnete als künstlerischer Leiter für das jeweils äusserst erfolgreiche Programm verantwortlich. Mit seiner ganzen Persönlichkeit hat Roman Schwaller generations geprägt – das Festival, bei dem tagsüber Junge in Masterclasses mit Arrivierten aus aller Welt arbeiten und abends verschiedenste, zu Clubs umfunktionierte Restaurants, Bars und Lokalitäten mit attraktiven Konzerten Publikum in Scharen anlocken und Frauenfeld für eine Woche zum Jazz-Hauptort machen.

generations dankt Roman Schwaller herzlichst für seine grossen Verdienste, wünscht ihm sowohl für seine eigene musikalische Arbeit als auch für seine Lehrtätigkeit weiterhin viel Erfolg und hofft, dass er in Wien dem Festival seiner Heimatstadt weiterhin freundschaftlich verbunden bleibt.

Gleichzeitig schätzt sich generations überaus glücklich, ebenfalls einen Thurgauer als neuen künstlerischen Leiter zu präsentieren: Dominik Deuber war seit 2002 bereits Assistent Roman Schwallers und kennt generations somit aus der Praxis. Er ist 1979 in Abidjan (Elfenbeinküste) geboren, in Frauenfeld aufgewachsen und hat hier seine Jugend verbracht. Nach der Matura studierte er an der Hochschule der Künste in Bern u.a. bei Billie Brooks Schlagzeug und schloss mit dem Performance- und Lehrdiplom ab. Er spielte mit verschiedenen Bands im Jazz- und Pop/Rockbereich und begann während seines Masterstudiums in Music Management für die von Pierre Boulez gegründete LUCERNE FESTIVAL ACADEMY zu arbeiten, deren Leitung er 2011 als Managing Director übernahm und wo er sich inzwischen der Zusammenarbeit mit Musikern wie Pierre Boulez, Wolfgang Rihm, Simon Rattle, Anne-Sophie Mutter oder Peter Eötvös rühmen darf.

Trotz seiner Arbeit im klassischen und zeitgenössischen Musikbereich ist Dominik Deuber nach wie vor mit der Jazzszene verbunden, auch als Referent für den Bereich Jazz/Rock/Pop des Kulturamtes des Kantons Thurgau. Er bringt aus Luzern ein enormes Knowhow und Beziehungsnetz mit zu generations, das unter seiner künstlerischen Leitung zwar Gesicht und Charakter behalten, sich inhaltlich aber auch weiterentwickeln wird. Das Organisationskomitee des Festivals freut sich darauf, mit Dominik Deuber eine neue Ära zu gestalten und 2018 mit ihm das 11. generations zu präsentieren.

10. Ausgabe vom generations

Was kann aus Frauenfeld Gutes kommen?

Die etwas blasphemische Anspielung auf Johannes I,46 mag einem verziehen werden, der in der thurgauischen Beamtenstadt einen Teil seiner Jugend der Matura entgegenzitternd verbrachte (oder aber daselbst die RS absovieren musste). Die Schweiz ist nun mal zum grössten Teil weder urban noch ländlich, sondern Uzwil oder Delsberg oder Mendrisio. Oder eben Frauenfeld. Buchstäbliches Mittel-Land. Was den thurgauischen Hauptort betrifft: mit Ausnahme von einer guten Woche  alle zwei Jahre. Da ist aus Frauenfeld ziemlich viel Gutes zu erwarten  

Zum 10. Mal geht vom kommenden 1. bis 8. Oktober  „generations“ in  Szene, das heisst über eine Vielzahl von improvisierten Frauenfelder Bühnen.  Roman Schwaller, Tenorsaxophonist und in Wien lehrender Musikpädagoge, hatte das Projekt 1998 ins Leben gerufen, ein Unternehmen, das von Anfang an in gewisser, nämlich stilistischer Hinsicht eine „one man show“ (Peter Bürli) schien. Das ist, nicht anders als im Fall Willisau (Niklaus, jetzt Arno Troxler), Basel (Urs Blindenbacher), Langnau (Walter Schmocker), Berlin (einst George Gruntz, jetzt jährlich wechselnde Musiker als Intendanten) etc. fast eine Selbstverständlichkeit. Was da und dort als Einengung des Blickwinkels beklagt wird, der genetische Abdruck des Festivalleiters in Programm und Auswahl, bedeutet anderseits Schärfung des Profils. Im übrigen war „generations“ von Anbeginn keineswegs eine one-man-show, nämlich in organisatorischer Hinsicht. Ich betrachte es als einen ungewöhnlichen Glücksfall, dass mit Robert Fürer, dem Präsidenten des Organisationskomitees, ein gleichermassen auf der inhaltlichen Ebene des Festivals wie auf der von dessen gesellschaftlicher (und wirtschaftlicher) Vernetzung kompetenter Stabchef aktiv war (und ist), der Schwallers Leidenschaft für die Sache voll teilt. Das gilt im gleichen Mass für den Stab  insgesamt. Das Festival, in der Verbindung von pädagogischem Impetus und dem auf einen Zeitraum beschränkten Versuch, in einer kleinen Stadt eine Club-Szene zu simulieren resp. eine Vielzahl von intimen Auftrittsmöglichkeiten resp. Live-Begegnungen zwischen Musikern und Publikum ein absolutes Unikat, ist in hohem und gleichem Mass vom Enthusiasmus der künstlerischen und organisatorischen Leitung abhängig.

Das Konzept des Festivals wurde über die Jahre beibehalten und im Detail (etwa den Aufnahmebedingungen in die Masterclasses) verfeinert. Roman Schwaller im Programmheft zu „generations 08“: „Nach wie vor haben wir drei Standbeine: den Masterclass Workshop, die ausführliche und grosse Clubszene – so gross, wie es kein anderes europäisches Jazzfestival anbietet – und natürlich die Hauptkonzerte“. An dieser Konstruktion gibt es im Prinzip nichts auszusetzen.

Gestatten Sie eingangs einige sehr summarische Bemerkungen zur Lage der improvisierten Musik, des „Jazz“. Sie gehen davon aus, dass mir da und dort Einwände begegneten, denen die stilistische Ausrichtung von „generations“ zu „rückwärtsgewandt“, zu „traditionalistisch“ schien, mutatis mutandis in einer Analogie  zu dem, was vor einem halben Jahrhundert einmal das „Dixieland Revival“ war. Frauenfeld als eine Art Albisgüetli des Bebop? Und gestatten sie mir noch zuvor eine persönliche Bemerkung. Ich bin im Fall von „generations“ kein unbefangener Beobachter. Ich war, damals noch als Mitglied des Stiftungsrats der Kulturstiftung des Kantons Thurgau, an den vorbereitenden Gesprächen zu diesem Festival beteiligt und damals schon (wie heute noch immer)vehement der Meinung, dass der Initiator des Festivals mit all seinen stilistischen und personellen Präferenzen, Verbindungen, meinetwegen auch Macken das Festival prägen sollte.

Die Masterclasses, die musikpädagogische Schiene der Veranstaltung, hat über die Jahre eine beeindruckende Anzahl junger Musiker nach Frauenfeld geführt. „generations“ meint natürlich einmal, dass sich mit den Ausbildnern und den Teilnehmern verschiedene Generationen begegnen.

Ganz gewiss meint „generations“ bei aller Vermeidung irgendwelcher Orthodoxien n i c h t  die Begegnung von unterschiedlichen, mehr oder weniger „traditionellen“ resp. „avancierteren“, „älteren“ oder „jüngeren“ Musikstilen oder Improvisationsformen. Keinen Stilpluralismus. Dazu einige ins Jazzhistorische abschweifende Bemerkungen.

Roman Schwaller ist als Musiker ein äusserst kompetenter Vertreter dessen, was heute als “Modern Mainstream” bezeichnet wird, der Spielformen, die sich in den fünfziger Jahren aus dem BeBop und dessen Weiterungen entwickelt haben: Cool Jazz, Hard Bop etc. Diese im wesentlichen funktionsharmonisch gebundenen  Improvisationsweisen wurden mitte der sechziger Jahre zunehmend infrage gestellt: durch den so genannten Free Jazz einerseits, durch den rhthmich binär augerichteten Rock anderseits. Sie wurden nicht obsolet, sie überlebten namentlich in Europa, wohin ihre wichtigsten Vertreter zunehmend exilierten (aus verschiedenen Gründen, aber vor allem, weil diese Musik hier noch eine wenn auch bescheidene materielle Basis hatte). Dies waren eben Roman Schwallers formative Jahre. Je nach Blickwinkel, wurden diese Spielformen als eine „konservative“ oder „klassische“ Konzeption des Jazz betrachtet. Sie gerieten, angesichts des „Expressionismus“ oder „Dekonstruktivismus“ des Free Jazz, angesichts der aus dem Rock kommenden „Elektrisierung“ und rhythmischen Fundamentalisierung (Miles Davis ab „Bitches Brew“ etc.), angesichts der Fusions-Tendenzen der Siebziger („Weather Report“, „Mahavishnu“, „Headhunter“ etc.) zunehmend in die Defensive. Daneben entwickelte sich, hauptsächlich um dass Label ECM, eine vorwiegend europäisch inspirierte Richtung, welche die „Hymnik“ des späten Coltrane mit weltmusikalischen und folkloristichen Einflüssen verband. Bis dann in den späten siebziger Jahren, u.a. durch die Erfolge, welche die Heimkehr prominenter Exileuropäer in  die USA (Dexter Gordon u.a.) auslöste, auch durch den kulturgeschichtlich motivierten Traditionalismus (ein als Alternative zur „Great Black Music“ entwickelter „Historismus“) von Wynton Marsalis u.a. so etwas wie ein BeBop- oder Hard Bop-Revival einstellte. Zu dem gehört noch das Trio „Standards“ von Keith Jarrett. Auf den ersten Blick könnte man bei dieser auch „Post Bop“ genannten Musik von einer „neokonservativen“ Wende sprechen.

In Wahrheit liegt dem, keineswegs nur, aber auch im Bereich des Jazz, eine Problematisierung dessen zugrunde, was unter „Moderne“ zu verstehen sei. Unter „zeitgenössischer Musik“. War noch in meiner Jugend unzweifelhaft, was mit „modernem“ Jazz gemeint sei (Be Bop, Hard Bop, Cool, Free: alles davor war „traditional Jazz“ und also nicht zeitgenössisch (ich erinnere mich noch gut, wie ich mich über die Bemerkung von Don Ellis wunderte, Henry Red Allen, einer der letzten authentischen Dinos aus New Orleans, sei „the most far out trumpet player in Jazz“). Die „Postmoderne“ (was immer wir darunter verstehen wollen) verkündete das „Ende der Geschichte“. Was anderseits paradox hiess: die Allgegenwart der Geschichte. Sie schaffte die Vorstelllung ab, Kultur und Kunst und also auch die Musik und also auch der Jazz seien in einem ständigen dialektischen Fortschritt begriffen, würden nur einer Richtung folgen, der von der Vergangenheit in die Zukunft (so gesehen war noch Joachim E.Berendts Konstrukt von der Stilabfolge des Jazz zwischen den Polen „Hot“ und „Cool“ eine Art Fortsetzung von Hegels Aesthetik). Die Postmoderne problematisierte den Begriff des „Zeitgenössischen“, das heisst, sie befreite ihn aus den Zwängen der Hegelschen Fortschritts-Ideologie. Alles wurde gleichzeitig möglich. Die Kanons lösten sich auf: Hip Hop, Latin, World Music, Folk, Rock, Jazz in allen Stil- und Spielformen; auch die Grenzen zwischen Improvisation und Komposition wurden durchlässig (der Begriff „instant composing“ entstand), noch immer ist eine eigentliche Renaissance dessen im Gang, was in den fünfziger Jahren einmal „Third Stream“ hiess.
In diesem Zusammenhang wurde auch der Modern Mainstream oder Post Bop den Ruch des Reaktionären los. Anderseits, in einer Art paradoxem Gegenzug, haben sich bis zu einem gewissen Grad die Konturen des „Jazz“ aufgelöst. Mehr und mehr wurde „Jazz“ zu einer freien Valenz, zu einer Haltung, die sich über verschiedenste Musiken (oder Inhalte) ausdrückt.

In diesem ganzen weiten polystilistischen Feld nehmen Schwaller und seine Wahlverwandtenn mit ihrem Modern Mainstream  eine bestimmte Position ein. Nach allem eben Gesagten zögere ich, diese „traditionalistisch“ zu nennen. Sie ist vielmehr eine stilistische Position unter vielen.
Mit dem (wie ich meine) legitimen Bekenntnis zum Modern Mainstream hängt vieles zusammen bei diesem Frauenfelder Festival. Zum Beispiel die Vorstellung, Jazz sei eine lingua franca, in der jeder mit jedem in einen Diskurs eintreten könne, vorausgesetzt, er kenne die Grammatik, also den Kanon des „Great American Songbook“, den Blues, einige „modern standards“, und er habe eine Vorstellung, von dem was „swing“ meint.  Dabei steht ausser Frage, dass die Jam Session als Rahmen für die Entfaltung improvisatorischer Energie selbst ein historisches Phänomen ist, wie überhaupt die Thema-Soli-Thema-Struktur. Gefragt ist heute wohl wieder längere, kontinuierliche  Arbeit im Gruppenverband (sozusagen das Prinzip Ellington), auf welcher Basis sich erst das entwickelt, was man Interplay nennt.  So genannte Summits gehören wie die Battles von Jay & Kai, Phil & Quill, Tenor Madness und Tough Tenors, nein: nicht der Vergangenheit an („das Vegangene ist nie tot, es ist nicht einmal vergangen“, sagt Faulkner), aber sie sind heute wohl nur noch als historisches Zitat aus ironischer Distanz möglich. Als künstlich-künstlerischer Rückbezug auf eine überkommene Organisationsform von Musik.

Künstlich ist in gewisser Hinsicht auch der Versuch, mit „generations“ noch einmal das Club-Ambiente aufleben zu lassen, wie es für die Entwicklung des Jazz während Jahrzehnten unentbehrlich war. Es hat dies einen grossen, vielleicht auch nostalgischen Reiz; nicht ohne einen gewissen Schmerz, weil uns dieser Versuch dort, wo er am besten gelingt, bewusst macht, dass dann am Ende des Festivals für zwei Jahre wieder nichts ist. Der Jazzclub als Institution, als „Academy of the Street“, wie Max Roach sagte, ist wenn nicht tot, so doch in der Krise. Mit der Akademisierung des Jazz nahm die Bedeutung der „Academy of the Street“ ab. Im Grund ist selbst das Zürcher „Moods“ weniger ein Club als noch ein Veranstaltungsort für meist einmalige, meist möglichst prominent besetzte Konzerte. Orte, wo Gruppen über eine längere Zeit arbeiten und wachsen können, sind grosse Ausnahmen. Das Basler „bird’s eye“ ist eine davon. Oder etwa das, was Nick Bärtsch im Zürcher „Exil“ veranstaltet: ein regelmässiges montägliches Konzert-Ritual der Wiederkehr.

Roman Schwaller hat recht, wenn er sagt, die Club-Schiene sei im Überblick über all die vielen Festivals eine ziemlich einmalige Angelegenheit. Es ist eine grosse Attraktion von „generations“, vor allem, wie ich meine, für die Frauenfelder Bevölkerung. Generations ist zu allererst ein Anlass für Musiker, aber es ist auch ein Frauenfelder Stadtfest. Nur schon bis Winterthur, St.Gallen oder Konstanz strahlt das Festival leider noch zu wenig aus. Bekannten Gesichtern aus Zürich, Bern, geschweige denn der französischen Schweiz oder dem Tessin  begegnete ich da kaum oder nicht.

„generations“ erfüllt nach wie vor unterschiedlichste Bedürfnisse: die eines Frauenfelder Publikums, die einer erweiterten Zuhörerschaft, die, von den Übertragungen von DRS II einmal abgesehen, noch gar nicht weiss, wie sehr sie interessieren würde, was in Frauenfeld geschieht, hätte sie davon nur Kenntnis (dabei wäre eine vermehrte Aufmerksamkeit der Medien sehr hilfreich).Vor allem kommt das Frauenfelder Treffen einem  Bedürfnis der Szene insgesamt nach. Die Liste der hier seit 1998 geförderten Musiker, ist ungemein beeindruckend. Natürlich hätten viele der ihren Weg auch ohne diese Auszeichnungen gemacht. Aber diese haben ihre Karriere akzentuiert. Und nicht zuletzt beweist sie, wie kompetent und gewissenhaft die Auswahl erfolgte.

Peter Rüedi.Tremona, im August 2016

26 Teilnehmer am Masterclass-Workshop

Die Jury hat getagt – die Teilnehmerin und die Teilnehmer des Masterclass-Workshop stehen fest. Es sind dies eine Sängerin, vier Trompeter, sechs Saxofonisten, ein Posaunist, zwei Gitarristen, vier Pianisten, vier Bassisten und vier Schlagzeuger.

Und sie bilden eine beachtenswert internationale Truppe: acht Teilnehmer stammen aus Deutschland, sieben aus den USA, je vier aus der Schweiz und aus Österreich. Und je ein Teilnehmer kommt aus Frankreich, Italien und Finnland.

Sie alle treffen am 1. Oktober in Frauenfeld ein und werden dann vom 2. bis am 6. Oktober von Mark Turner, Alex Sipiagin, Adrian Mears und Mario Gonzi unterrichtet. Am frühen Abend des 6. Oktober präsentieren sich die Teilnehmer in vier Bands im Frauenfelder Rathaussaal.Schon jetzt heisse ich die junge Sängerin und die jungen Musiker herzlich willkommen in Frauenfeld – in der Stadt, die für eine Woche nur eines kennt: den Jazz.

 

Robert Fürer, OK-Präsident

generations 16: 10th edition!

Vom 1. bis am 8. Oktober 2016 findet die 10. Auflage des Internationalen Jazzfestivals generations statt. Das Programm steht fest – es verspricht zahlreiche Höhepunkte.

Bewährte Masterclass Workshops
Wiederum wird 26 jungen Musikerinnen und Musikern die Gelegenheit geboten, sich während mehrerer Tage von international gefragten Meistern weiterbilden zu lassen. Die diesjährigen Master sind Alex Sipiagin (trumpet), Mark Turner (tenorsax), Adrian Mears (trombone) und Mario Gonzi (drums). Aus den besten Absolventen wird nach Abschluss des Kurses die generations-Unit 2016 gebildet, die im Folgejahr wie üblich auf eine mehrtägige Tour geschickt wird.

Wiedersehen mit alten Bekannten
Die Jubiläumsausgabe des Festivals führt zu zahlreichen Wiederbegegnungen. Stellvertretend für die zahlreichen Musiker, die seit 1998 in Frauenfeld zu sehen waren, seien genannt: Thierry Lang, Heiri Känzig, Franco Ambrosetti, Matthieu Michel, Stephan Plecher, Joe Haider, Sandy Patton, Pat Bianchi und Thomas Gansch.

Und auf zu neuen Ufern
Aber es gibt auch Neues: So etwa die Konzertreihe „Conversations with the Bass“ oder die beiden finalen Konzerte mit der „Thomas Gansch All Star Big Band“. Neu ist auch der Jazzclub im Kaff, dem Frauenfelder Jugendkulturzentrum.

Roman sei Dank!
Das OK freut sich, dieses Jahr zu einem Festival der Extraklasse einladen zu dürfen. Es dankt Roman Schwaller für die spannende Programmierung.

Robert Fürer, OK-Präsident